Rund jede fünfte Führungskraft in Deutschland ist der Ansicht, dass ihr Unternehmen beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz nicht schnell genug vorankommt und dadurch Wettbewerbsnachteile entstehen könnten. Das zeigt die siebte Ausgabe des „Expleo AI Pulse“, einer monatlichen Befragung unter 600 Entscheidungsträgern aus Deutschland, Großbritannien und Frankreich zum KI-Einsatz in Unternehmen.
Die Mehrheit der deutschen Führungskräfte bewertet das Tempo der Einführung jedoch als angemessen: 66 Prozent sind der Meinung, dass ihre Organisation sich in der richtigen Geschwindigkeit bewegt. 21 Prozent empfinden das Vorgehen als zu langsam, während acht Prozent das Tempo als zu hoch einschätzen. Sechs Prozent können dies nicht beurteilen. Ein vergleichbares Meinungsbild zeigt sich auch in den beiden anderen untersuchten Ländern.
Im Kontext der aktuellen Entwicklung wird darauf hingewiesen, dass insbesondere seit der Veröffentlichung von ChatGPT Ende 2022 die Diskussion rund um den Einsatz von KI in Unternehmen deutlich an Dynamik gewonnen hat. Seitdem stehen viele Organisationen vor der Herausforderung, das richtige Tempo für die Einführung zu finden, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Gleichzeitig wird betont, dass ein zu überhastetes Vorgehen Risiken birgt, etwa in Bezug auf Qualität, Sicherheit und Akzeptanz innerhalb der Belegschaft. Die Einführung von KI erfordert daher ein ausgewogenes Vorgehen zwischen Geschwindigkeit und Sorgfalt.
Auffällig ist, dass die befragten Führungskräfte ihrer eigenen Organisation ein hohes Maß an Kompetenz im Umgang mit KI zuschreiben. 75 Prozent sind überzeugt, dass ihr Unternehmen in der Lage ist, KI erfolgreich einzusetzen. Zudem zeigen sich 70 Prozent begeistert von den Möglichkeiten, die sich durch den Einsatz dieser Technologie eröffnen.
Trotz dieser positiven Grundhaltung bleiben Bedenken hinsichtlich der Veränderungen durch KI vergleichsweise gering. Lediglich 37 Prozent der Führungskräfte beschäftigen sich intensiver mit den möglichen Auswirkungen der Transformation auf ihr Unternehmen. Diese Diskrepanz deutet darauf hin, dass viele Entscheider die Chancen klar höher gewichten als potenzielle Risiken und sich grundsätzlich gut aufgestellt fühlen.
Das insgesamt positive Stimmungsbild spiegelt sich auch im sogenannten AI-Pulse-Sentiment-Index wider. Dieser lag im Februar europaweit bei 65 Punkten und blieb damit unverändert zum Vormonat. Großbritannien erreichte 66 Punkte und liegt damit leicht vorn, während Deutschland und Frankreich jeweils auf 64 Punkte kommen.
Die stabile Entwicklung des Index wird als Zeichen dafür interpretiert, dass sich der Umgang mit KI zunehmend etabliert. Unternehmen setzen die Technologie intensiver ein, hinterfragen Ergebnisse kritischer und gehen bewusster mit ihren Anwendungen um. Dies wird als Hinweis auf eine wachsende Reife im Umgang mit KI gewertet.
- 66 Prozent der deutschen Führungskräfte halten das Tempo der KI-Einführung für angemessen, 21 Prozent für zu langsam und 8 Prozent für zu schnell
- 75 Prozent trauen ihrem Unternehmen einen erfolgreichen KI-Einsatz zu, 70 Prozent sehen großes Potenzial
- 37 Prozent setzen sich intensiver mit den Auswirkungen der KI-Transformation auseinander
- Der europäische Sentiment-Index bleibt mit 65 Punkten stabil (UK: 66, Deutschland: 64, Frankreich: 64)
Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Expleo/Veröffentlicht am 17.03.2026 und wurde unter Zuhilfenahme von KI erstellt.