Neues Portal bündelt Fortbildungen der Ingenieurkammern

Die Ingenieurkammern haben ein neues Portal für Fort- und Weiterbildung freigeschaltet. Unter www.fortbildung.ing erhalten Ingenieurinnen und Ingenieure erstmals eine zentrale Anlaufstelle, um Angebote der Länderingenieurkammern zu finden. Die Plattform soll Schulungen, Seminare und Qualifizierungsprogramme übersichtlich darstellen und eine schnelle Suche ermöglichen. Der Zugang ist kostenfrei, sodass auch Nicht-Mitglieder die Kurse nutzen und von den qualifizierten Angeboten profitieren können.

Vor dem Hintergrund des anhaltenden technologischen Wandels sowie steigender regulatorischer und wirtschaftlicher Anforderungen gewinnt kontinuierliche Weiterbildung im Ingenieurwesen weiter an Bedeutung. Gleichzeitig ist der deutsche Weiterbildungsmarkt bislang stark zersplittert. Genau hier setzt www.fortbildung.ing an: Das Portal bündelt die Angebote der Ingenieurkammern und stellt sie in einer einheitlichen, klar strukturierten Umgebung bereit.

Eine benutzerfreundliche Such- und Filterfunktion unterstützt Nutzerinnen und Nutzer dabei, Weiterbildungen gezielt nach Fachgebieten, Themen oder Formaten zu recherchieren. Zum Spektrum gehören unter anderem Schulungen in Tragwerksplanung, Brandschutz und Digitalisierung sowie interdisziplinäre Inhalte wie Projektmanagement. Das Angebot wird fortlaufend ausgebaut und richtet sich sowohl an Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger als auch an erfahrene Fach- und Führungskräfte.

Dr.-Ing. Ulrich Scholz, Vorstandsmitglied der Bundesingenieurkammer, hob hervor, dass sich die Anforderungen an Ingenieurinnen und Ingenieure kontinuierlich verändern. Er erklärte, zu den Kernaufgaben der Ingenieurkammern zähle es, lebenslanges Lernen zu unterstützen. Das neue Portal führe die Weiterbildungsangebote zusammen und mache sie schnell sowie transparent auffindbar.

Mit der Plattform erleichtern die Ingenieurkammern den Zugang zu Qualifizierungsangeboten im Ingenieurwesen und stärken damit die berufliche Weiterentwicklung langfristig.

Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Bundesingenieurkammer/Veröffentlicht am 26.01.2026

siehe auch   Fachkräfte mit Berufsausbildung sind seltener arbeitslos